Weitere ökumenische Initiativen

Gebet um Einheit

Die Ökumene-Kommission des Bistums Osnabrück hat zum Katholikentag 2008 ein „Gebet um Einheit“ verfasst:

Wir beten für die eine Christenheit:
Dass wir unser Herz
den Schwestern und Brüdern
in unseren christlichen
Nachbargemeinden öffnen,
dass wir alle gemeinsam
Jesus Christus suchen und bekennen,
dass wir eins seien
im Gebet und in der Liebe,
im Zeugnis und im Dienst.
Amen.

Ökumenische Zentren

Im Bereich der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers und des Bistums Hildesheim liegen drei ökumenische Zentren, in denen die römisch-katholische und evangelisch-lutherische Gemeinde „unter einem Dach“ gemeinsam Kirche leben. Die ökumenischen Zentren befinden sich in Hameln, Hannover und Lüneburg. Zweimal im Jahr kommen Vertreter/innen der drei Zentren zu Beratungen zusammen; mit dabei sind auch Repräsentant/inn/en der ökumenischen Präsenz in der Hafen-City Hamburg und dem ökumenischen Zentrum in Kiel.

Ökumenischer Pilgergottesdienst zum Motto des 97. Katholikentages 2008 in Osnabrück

Abschluss des Pilgerweggottesdienstes
Abschluss des Pilgerweggottesdienstes zwischen den Engelsfiguren vor der Michaeliskirche in Hildesheim. Bild: Dirk Stelter

Zum Motto des Katholikentages 2008 in Osnabrück „Du führst uns hinaus ins Weite“ hat eine ökumenische Gruppe einen ökumenischen Pilgerweggottesdienst mit fünf Stationen erarbeitet. Er liegt in deutscher und in englischer Sprache vor.

Gefeiert wurde dieser Gottesdienst am 23. April 2008 im Michaeliskloster Hildesheim und in der dortigen Kirche.

Ökumenisches Kirchenzelt auf emsländischer Wirtschaftsmesse

Schätzungsweise 13.000 Besucherinnen und Besucher hatten 2005 auf der regionalen Wirtschaftmesse „Emslandschau“  das Zelt der Kirchen dort aufgesucht. Auf knapp 500 Quadratmetern hatte unter der Federführung des Ökumenischen Arbeitskreises Papenburg jede der fünf katholischen und der drei evangelischen Gemeinden eine Zeit aus dem Kirchenjahr gestaltet. Auch für jeden der acht Ausstellungstage standen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einer Gemeinde im Zelt bereit. Insgesamt beteiligen sich an dieser Aktion fast zweihundert Ehrenamtliche.

Unter dem Motto „Wenn dein Kind dich morgen fragt“ hatten die katholischen und evangelischen Kirchen der Fehnstadt zu einem Rundgang durch das Kirchenjahr, zu Tee und Gesprächen und zu Andachten im „Raum der Stille“ eingeladen. In einer Bücherecke bestand die Möglichkeit zu schmökern oder zu lesen.

Zwei Besonderheiten hatte das Kirchenzelt noch zu bieten. Zum einen durchzog der Duft von frisch gebackenem Brot den Raum. Mit Hilfe eines Bäckermeisters wurde das Brot vor Ort gebacken. Jeder oder jede, die bereit waren, das Brot mit jemandem zu teilen, konnte es noch ofenwarm erwerben.

Zum anderen hatten Konfirmandinnen und Konfirmanden der Erlöserkirche neun Glastafeln mit Engelbildern gestaltet, die im Raum der Stille ausgestellt sein wurden. Die Tafeln bildeten den Vordergrund für weitere Bilder. Grundschulkinder hatten eigene Erlebnisse gemalt, die durch die Engel hindurch betrachtet neu in den Blick kamen.

 
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Diese in Kooperation mit der ACKN organisierte Wanderausstellung stellt anhand von rund 20 Porträts die kulturelle und konfessionelle Vielfalt des Christentums in Niedersachsen vor Augen. Bis Sommer 2015 ist sie an mehreren Orten zu sehen.
www.gesichter-des-christentums.de